Weitere orthopädische Behandlungen

Hüften Endoprothese

Beschreibung des Krankheitsbildes/ Ursache:
Bewegungseinschränkung des Hüftgelenks durch häufig eintretende Schmerzen führen zu einer Verminderung der Lebensqualität. Mögliche Ursachen können sein:

  • Arthrose
  • Schenkelhalsfraktur
  • Entzündliche Veränderungen des Hüftgelenkes
  • Hüftkopfnekrose

Um die Funktion des Hüftgelenks wiederherzustellen und die Schmerzen zu beheben, ist das Einsetzen einer Prothese der effektivste Weg.

Behandlung:
Das geschädigte Hüftgelenk wird durch ein Künstliches ersetzt, das aus drei verschiedenen Komponenten besteht: künstliche Hüftpfanne, Schaft und Prothesenkopf. Es gibt zwei unterschiedliche Methoden der Operation, die zementierte und die zementfreie Hüftendoprothese, wobei sich die Operationsschritte kaum unterscheiden. Bei dem zementfreien Hüftgelenk wird die Prothese exakt in den Knochen eingepasst.

Bei dem zementierten Hüftgelenk wird Hüftpfanne und Schaft mit einem schnellhärtenden Knochenzement befestigt. Über einen Hautschnitt wird das Hüftgelenk freigelegt, die geschädigten Gelenkanteile werden entfernt und das Prothesenlager für das künstliche Gelenk vorbereitet. Nacheinander werden die Einzelteile der Hüftprothese eingesetzt und die Funktion des Gelenkersatzes getestet, um eine mögliche Auskugelung zu vermeiden. Zum Schluss wird eine Wunddrainage gelegt und die Öffnung verschlossen.

Ziel:

  • Verbesserung des Schmerzes und möglichst lange, beschwerdefreie Funktion der Prothese. Möglichst schnelle Eingliederung in den Alltag, durch minimalinvasive Operationstechnik.


Vorteil:

  • Durch die Entwicklung der Prothesen in den letzten Jahrzenten, sind wichtige Merkmale wie die Beschaffenheit der Gleitflächen und Verankerung verbessert worden, die für eine längere Tragedauer sorgen. Zwischen zehn bis zwanzig Jahre funktioniert eine Hüftprothese beschwerdefrei.

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