Knorpelbehandlungen im Überblick

Knorpeltransplantation / Knorpelzelltransplantation

Beschreibung des Krankheitsbildes/ Ursache:
Eine Knorpelzelltransplantation kommt dann in Betracht, wenn ein Knorpeldefekt vorliegt, dieser aber noch nicht zu ausgeprägt ist und die Gegenfläche ebenfalls nicht zu stark geschädigt wurde.


Behandlung:
Bei der Knorpeltransplantation oder auch Knorpelzell- oder Chondrozyten- Transplantation werden zunächst in einer minimalinvasiven Operation körpereigene Knorpelzellen entnommen und diese im Labor für etwa sechs bis acht Wochen gezüchtet. Anschließend werden die vermehrten Knorpelzellen wiedereingesetzt und erlauben so eine vollständige natürliche Genesung des defekten Knorpelgewebes. Nach der erfolgten Transplantation benötigt das Gewebe etwa zwölf Monate zur vollständigen Genesung. Während dieser Zeit sollte das Gelenk zwar geschont, aber trotzdem bewegt werden, um das Zellwachstum anzuregen.
Ziel:

  • Vollständige Heilung des defekten Knorpelgewebes


Vorteil:

  • die Beweglichkeit wird verbessert
  • Gelenkersatz wird vermieden
  • Verringerung der Schmerzen
  • Belastbarkeit wird wiederhergestellt
  • Knorpelschicht wird wiederaufgebaut

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